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Ein normales Wochenende.. (KG)

Es war ein wunderschöner Samstagmorgen, die Sonne schien und es waren bereits 27°C auf dem Thermometer.
Sandra sprang aus dem Bett und landete in einem Riesenberg Klamotten der sich mal wieder gestapelt hatte. *Pling* tauchte ein kleiner Gnom direkt vor ihrer Nase auf und sagte „Hey du doofe Kuh, soll ich für dich aufräumen? Kostet dich natürlich ne Kleinigkeit!“
Sandra überlegte kurz. „Nö, verpiss dich!“ und räumte selbst auf.
Wenig später schnappte Sie ihre Sachen und ging zu Stefanie, heute war Terrassen-Relax-Tag, das volle Programm. 8 Stunden am stück lästern und dabei hoffentlich knackig braun werden.
Gerade hatten sie es sich gemütlich gemacht *Pling* tauchte wieder der Gnom auf.
„Hey ihr Schnitten, soll ich euch was zu trinken bringen? Oder euch knackig braun zaubern? Oder euch vielleicht ein wenig Luft zuwedeln?“
Die zwei schauten den hässlichen Gnom von oben bis unten an und fingen an zu lachen.
„Der war heute Morgen schon mal bei mir, hab wohl Honig am Hintern das er jetzt hier ist“
„Na klasse Hauptsache du nimmst den spacken nachher auch wieder mit!“
Der Gnom grummelte und stampfte mit seinen Minifüßen auf der Terrasse rum.
„Hey mach nix kaputt du Zwerg!“
„Ich bin kein Zwerg ich bin ein Gnom!!!“
„Wir nennen dich Hugo!“
„Frechheit! Ich heiße nicht Hugo ich heiße Gustav und entstamme einer sehr sehr langen adeligen Ahnenreihe….“
Die zwei kicherten und hatten sich längst schonwieder anderen Themen zugewandt und ignorierten den Gnom.
Jetzt wurde er richtig wütend. Er musste es schaffen für die zwei etwas zu tun um somit einen Wunsch frei zu haben! So schrieb es der Gnom-Ehrenkodex vor.
Er legte sich auf die Lauer und achtete auf jedes Wort.
„Ihhh ja der ist aber auch echt eklig, der findet nie eine!! Wer will so einen denn schon…“
„Ich könnte ihm eine erschaffen die Ihn will“ plapperte der Gnom los.
„Ach ruhe Hugo, du hast keine Ahnung von solchen Sachen..“
Der Gnom legte sich wieder auf die Lauer, aber die zwei grinsten nur und flüsterten sich etwas zu. Dann waren sie still, schlossen die Augen und genossen einfach die Sonne.
Der Gnom wurde langsam unruhig.
„Ihr müsst euch doch was wünschen! Irgendwas.“
„Ich kann euch alles erfüllen, vielleicht Geld?“ Er kramte nach seinem Gnom- Portmonaie und zog 90 Millionen Euro heraus und wedelte vor Ihren Gesichtern damit herum.
„Kommt schon nun schaut doch wenigstens!!“
… 2 Stunden später …
Der Gnom war der Verzweiflung nahe, sie Ignorierten ihn einfach! Plötzlich schoben sich dicke fette Wolken vor die Sonne und es fing an zu regnen.
Die zwei rannten kreischend in die Wohnung und lachten sich schlapp als sie aussahen wie begossene Pudel.
Der Gnom stand vor ihnen „Ich kann die Sonne wieder herzaubern und die Wolken verschwinden lassen, ihr Schnecken“ Prahlte er angeberisch.
Die zwei starrten den Gnom kurz an und schubsten ihn kurz entschlossen auf die Terrasse raus in den Regen. Da stand der nun und sah ziemlich bescheuert aus mit seinen kurzen Beinen und so pitschnass.
„Hey hast du noch ein paar Weihnachtskugeln?“
„Ja klar guck mal da im Karton“
Begeistert fingen die zwei an den Gnom zu schmücken. Vor allem die riesigen Roten Kugeln sahen echt schick aus.
Der Gnom stand mit verschränkten Armen und finsterem Blick pitschnass auf der Terrasse und gab keinen mucks von sich.
„Okee, so langsam wird der Gnom stinklangweilig.“
„mhh ja, der ist bestimmt gestört.“
„Was machst du überhaupt hier und willst uns alles aufzwingen? Wozu brauchst du einen Wunsch und gehst nicht zurück in dein Mini-Elfenland wo du hergekommen bist..“
Der Gnom guckte traurig und sagte „ich brauch den Wunsch, damit ihr mir eine Typberatung macht und ich meine angebetete erobern kann“
Die zwei guckten sich an und grinsten.
„Na dann, wenn das so ist überlegen wir uns jetzt natürlich was wir im Ausgleich dafür haben wollen!“
Es passte tatsächlich unendlicher Reichtum, Glück, Gesundheit und Immobilien auf Teneriffa in einen einzigen Wunsch. Zumindest haben sie solange auf den Gnom eingeredet, bis er glaubte das es nur ein Wunsch war.
Danach erfolgte die Typberatung.
… 15 Stunden später…
„Ihr seid euch wirklich sicher?“
„Also ich würde dich jetzt nehmen“
„Ja ich auch, naja 5 Nummern größer nur halt“
Der Gnom bedankte sich indem er die Wolken wegzauberte und verschwand.
Die zwei konnten wieder auf die Terrasse und endlich weiterlästern, um den unendlichen Reichtum, konnte man sich schließlich auch noch später kümmern.
*Pling* Ein Gnom stand vor ihnen
„Ohhh ne verdammte kacke, geht das schonwieder los??? Kommt jetzt euer ganzes Elfenland hier angetrampelt oder was?“
„Öhm naja, ich hab gesehen was ihr aus Gustav gemacht habt und ja .. ich wollte fragen öhm…“
„Nein wir sind doch kein Zwerg Beratungsunternehmen!!“
„..Gnom bitte…“
„Ach Zwerg, Gnom, Pferd.. ist doch alles das gleiche!“
Der Gnom lief rot an und Rauch kam aus seinen Ohren.
„Oh oh….. ich glaub da explodiert gleich einer“
*Peng* tatsächlich.. der Gnom flog ihnen in 4 Milliarden stücken um die Ohren.
„Ja klasse toter Gnom überall.. das kann man bestimmt nie wieder rauswaschen!“
*Pling*
„Och nööööööööö!!!“ schrieen beide im Chor
„Habt ihr meinen Mann gesehen? Er wollte zu…“ Die Gnomfrau sah sich um und fing gleich an zu heulen. „Ihr habt ihn umgebracht!!!!!!“
„Quatsch, wir haben ihn Zwerg genannt, der ist von ganz allein explodiert“
Die Gnomfrau schaute sie wütend an und sagte „Das zahl ich euch heim“
*Pling* tauchten ca 5 Millionen Gnome auf der Terrasse auf.
„Ich glaub… wir haben da ein Problem.“
„Ein KLEINES!“
Statt Angst zu haben lachten sie sich halbtot über den gelungenen Witz.
Die Gnome warteten artig die Lachattacke ab und trommelten mit ihren Minifüßen wartend auf dem Terrassenboden rum.
„Können wir uns jetzt bitte mal darauf beschränken das wir euch umbringen wollen??“ sagte schließlich einer dem der Geduldsfaden riss.
„Mhhh, später, wir müssen jetzt ins Bett.“
„Wie jetzt? Ins Bett? Aber wir wollen euch umbringen!?“
„Das geht jetzt aber nicht, wir sind müde und müssen ins Bett“
Die Gnome starrten sich ratlos an. 40 von Ihnen explodierten aufgrund der geistigen Überforderung und ca. 2 Millionen gingen zurück ins Elfenland, weil die Opfer ja ins Bett mussten.
Die restlichen 3 Millionen Gnome beschlossen schließlich, das sie nicht ins Bett gehen durften, sondern zunächst erstmal umgebracht werden sollten!
„Gut“ seufzten sie „dann wollen wir aber erst noch unser Testament machen, damit das ganze schöne Geld nicht umsonst gewünscht war und unsere Eltern zumindest etwas davon haben“
Das sahen natürlich auch die Gnome ein.
„Wir brauchen einen Notar und ein paar Anwälte“
*Pling* alles wurde hergezaubert.
… 20 Stunden später …
„Ja, das ist gut, so können wir das Testament jetzt lassen denk ich.“
Alle unterzeichneten.
Ca. 1 Million Gnome waren während der Zeit eingeschlafen oder explodiert oder nach hause gegangen weil sie es zu langweilig fanden.
„So, jetzt könnt ihr euch umbringen!“
Die Gnome stutzten…. „Wir uns?“
„jap, habt ihr doch gerade unterschrieben“
Wieder explodierten einige.
„Wa wa wa was haben wir unterschrieben???“
„Na das ihr auf eure Rache verzichtet und dafür euch selbst umbringt.“
Die Gnome konnten es nicht glauben und lasen sich das Kleingedruckte genau durch.
Tatsächlich, da stand es… *wird alles in den Besitz der Eltern übergehen im Falle des Todes, der jedoch niemals stattfinden wird, weil die Gnome sich im Ausgleich dazu selbst umbringen und der Tot somit keinen Zugriff mehr auf die zwei hat.*
Tja. Das war wohl Pech, nun hatten die zwei zusätzlich zum unendlichen Reichtum auch noch unendliches Leben herausgeschlagen.
15.6.07 13:18
 


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